Saison 2015 - Groening Motorsport

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Saison 2015

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Die Saison 2015

Eine Saison mit wenigen Höhen aber doch sehr vielen Tiefen! Als aller erstes gratuliert das TEAM GRÖNING den Cupsieger 2015 der HAIGO-Tourenwagen , Maik Thomas #86 ,herzlich zu seinem Erfolg. Er konnte dieses Jahr permanent um die vorderen Plätze mitfahren und somit die wichtigen Meisterschaftspunkte einholen. Dieses war für uns aufgrund vieler technischen Defekte nicht möglich. Dabei hatte zum Frühjahrstraining , am 04.April auf dem EUROSPEEDWAY in der Lausitz, alles so gut angefangen. Bei kaltem aber sehr sonnigen Wetter spulte Peti alle Trainingssitzungen ohne Probleme ab. Der Motor lief wie ein Uhrwerk und Peti hatte auch viel Spaß dabei sich auch mal gegen andere Tourenwagen aus anderen Rennserien zu messen. Mit dieser riesigen Vorfreude reisten wir dann am 07. Mai in Oschersleben an. Wir sollten nun ein sehr kaltes und auch sehr windiges Rennwochenende erleben. Das freie Training verlief normal. Zur Quali fuhr Peti mit dem alten Reifensatz raus. Diesen wollten wir dann durch einen kompletten neuen Satz in der Box tauschen um ihn für das erste Rennen anzufahren. Leider verpassten wir das Zeitfenster und Peti stand mit dem neuen Satz dann vor der roten Ampel der Boxenausfahrt. Also starteten wir dann mit dem alten Reifensatz zum Rennen 1.Leider konnte Peti damit nicht das Tempo der Spitzengruppe mitgehen. Im 2. Rennen verlief es ähnlich. Mit den alten Reifen hatte Peti auch noch einen Dreher und zuvor einen Lackaustausch mit Kai-Uwe Rossner #79.Somit hatten wir einen ungefahrenen neuen Reifensatz und keine optimale Punkteausbeute erzielt. Mit diesem ersten Dämpfer fuhren wir dann am 02. Juli zum Eurospeedway im Rahmen der ADAC GT-Masters. Bei tropischen Temperaturen fuhren wir ein absolut gutes Ergebnis im freien Trainig. Zum Schluss stand P1 auf dem Monitor. Mit sehr guten Aussichten ging es dann in die Quali. Doch dann erwischte es uns sehr hart. Motorschaden!!!Ein abgerissener Tassenstößel zertrümmerte den Zylinderkopf und auch unsere Euphorie. Da wir an diesem Rennsamstag viele Gäste zu Besuch hatten, entschieden wir uns, von Dieter Hoffmann #50, den Ersatzmotor bei uns einzubauen. Wir gingen am Samstag Nachmittag zum Rennen 1 an den Start und konnten im hinteren Mittelfeld mitfahren. Da wir dennoch hinter unseren Erwartungen ins Ziel kamen und wir den Leihmotor nicht unnötig strapazieren wollten einigten wir uns alle im Team darauf zum 2. Rennen am Sonntag nicht an den Start zu gehen. Wiedermal fuhren wir keine ordentlichen Punkte für die Meisterschaft ein. Am 06.08 verstarb, für uns alle im Team unerwartet und unbegreiflich ,der Vater von unserem Mechaniker MARCEL MÜLLER (Locke).Wir verloren einen treuen Menschen der uns auch, wenn es ging, zu den Rennen begleitete. OPA JOCHEN-DU BLEIBST UNVERGESSEN!!!Mit dieser Anteilnahme am Rennauto ging es dann am 13.08. nochmals zum EUROSPEEDWAY zur P-9 Challenge. Freitag ging es am Mittag raus zum Freien Training. Die ersten Runden verliefen soweit gut doch dann verschlechterten sich die Rundenzeiten kontinuierlich. Peti kam in die Boxengasse und vermittelte uns dass der Renner beim anbremsen unkontrollierbar wird. Wir brachen das Training ab und schoben ihn zurück in unser Zelt. Wir überprüften alles und mussten ein riesiges Problem feststellen. Der komplette vordere Querträger an der Karosserie war herausgerissen. An diesem Träger wird die Vorderachse mit angeschraubt. Wir mussten nun versuchen diesen Träger für das Qualifying neu zu verschweißen. Unser Schweißer RENE schweißte was er konnte um Peti wenigstens eine gezeitete Runde zu ermöglichen. Peti konnte dann doch noch auf die Strecke gehen und ein paar verhaltene Runden fahren. Somit waren wir wenigstens für das Rennen qualifiziert. Bis in die Nacht hinein verschweißten wir nun Knotenbleche um den Querträger zu stabilisieren. Mit einem unguten Gefühl im Bauch startete Peti alle zwei Rennen. Er ging alles sehr überdacht an und rettete wenigstens ein paar Punkte ins Ziel. Mit einem instabilem Auto kann letztendlich halt nicht am Limit fahren. Zu Hause bei uns in Wolfen verbrachten wir dann ein komplettes Wochenende nur am Rennauto. Wir setzten einen kompletten neuen Querträger ein .Die Achsgeometrie wurde dann auf dem Prüfstand wieder neu eingestellt. Wiedermal war das gesamte Team zusammen ohne auf der Rennstrecke zu sein. Wahnsinns Leistung von ALLEN. Wir fuhren dann am 17.09. ins tschechische AUTOMOTODROM BRNO. Nach einer sehr sehr stürmischen Nacht, wo uns fast das riesige Zelt wegflog, fuhr Peti zum freien Training raus. Doch leider kam er nur wenige hundert Meter. Getriebeschaden!!!Innerhalb von drei Stunden setzten wir das Getriebe instand und fuhren wieder mal in letzter Minute raus zum Qualifying. Das Auto fuhr ohne Probleme und konnte seine Zeiten Runde für Runde verbessern. Die ersten acht Autos lagen innerhalb einer Sekunde. So waren wir mit dann dem Startplatz zufrieden. Das Rennen war ein absoluter Brüller. Die Jungs fuhren das wohl beste HAIGO -Rennen aller Zeiten. Uns allen standen die Nackenhaare hoch. Peti wurde als 6. abgewunken. Er fuhr teilweise schneller als die Führungsgruppe. Beim zweiten Rennen fuhr Peti wieder eines seiner besten Rennen .Doch auch dieses mal wurden wir vom Pech verfolgt. Auf Platz 5 liegend versagte eine Benzinpumpe und es blieb nur noch der Weg ins Kiesbett. Enttäuscht ging es wieder noch Hause. Wir fuhren dann am 01.10. zur letzten Doppelveranstaltung nach POZNAN (Polen).Da Peti und dem Auto diese Strecke vom Layout sehr gut passt erhofften wir uns doch nochmal einen guten Saisonabschluss. Im Training und der Quali verlief alles nach unseren Erwartungen. Wir gingen von P 5 aus ins Rennen 1.Peti konnte drei Runden mit den Jungs vor sich mithalten. Danach bauten die Reifen abrupt ab und wieder mal hieß es nur noch Position halten und ins Ziel kommen. Peti schaffte es dann auch seinen Platz zu halten und so ins Ziel zu fahren. Am Sonntag fuhren wir morgens zur Quali für Rennen 2 auf die Strecke. Wir waren mit dem dritten Platz überaus zufrieden und freuten uns auch auf das Rennen. Peti konnte im Rennen 2 dann einen guten vierten Platz halten. Dahinter fuhr Maik Thomas #86 (Cupsieger 2015).Er war nie in der Lage Peti ernsthaft zu attackieren. Doch auch dieses mal stellte Peti das Auto am Rand ab. Zwei gebrochene Federn in den Vergasern beendeten unsere Saison ohne ein versöhnliches Ergebnis. Schade! Wir waren doch in POZNAN so gut mit dabei. So ging es dann wieder nach Hause ohne vernünftige Punkte mitzunehmen. Inzwischen wird das Auto schon wieder für die nächste Saison vorbereitet. Dieses Jahr hatten wir einen Motorschaden, einen Getriebeschaden, einen Schaden an der Karosse, einen Elektrik Schaden an der Benzinpumpe und einmal Reifen die am Ende waren. Eigentlich war das Auto, unser RONNY, einmal komplett kaputt. Aber wir haben es immer wieder geschafft ihn auf die Strecke zu bringen und wenigstens kleinere Erfolge einzufahren. Wir haben nie aufgegeben und möchten es auch weiterhin nicht tun. Wir arbeiten jetzt schon für die nächste Saison .Das Rennauto wird jetzt in aller Sorgfalt überarbeitet so dass eine Saison wie diese nicht nochmal passiert. Letztendlich bedanken wir uns bei allen Sponsoren recht herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir bedanken uns bei unseren Familien für die riesige Unterstützung an und neben der Rennstrecke um unseren Sport zu ermöglichen. Ein Dank auch an unseren Freunden zu Hause und im Fahrerlager. Wir , das TEAM GRÖNING , würden uns freuen wieder im nächsten Jahr voll angreifen zu können. Aber dann ohne unsere ´ DEFEKTHEXE`. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!
 
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