Wochenendbericht - Groening Motorsport

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Wochenendbericht

Rennberichte > Saison 2018 > Most
Bei absolutem Herbstwetter reisten wir donnerstags im Motodrom Most an. Der Aufbau des Teamzeltes war unter den stürmischen Bedingungen recht schwierig. Aber irgendwie haben wir es doch geschafft alles Wind- und wetterfest herzurichten. Zur Mittagszeit des Freitages ging es für die Haigo-TW erstmals zum freien Training auf den Rundkurs. Wir bestückten unseren Renner mit einem abgefahrenen Satz Slicks. So rollte Peti nun raus und drehte ein paar Runden ohne irgendwas über das Knie zu brechen. Die 30 minütige Trainings verliefen ohne weitere Vorkommnisse. Samstag früh sollte es nun ein wenig hektischer auf der Strecke werden. Das Q1 stand früh bei Zeiten an. Wie immer ließ es Peter die ersten Runden gemütlich angehen um das Auto langsam einzufahren. Nach einem kurzen CheckUp in der Box versuchten wir nun Rundenzeiten am Limit zu fahren. Doch leider kam Peti nicht mehr auf Start Ziel gefahren. Nach langer Zeit packten wir an der Boxenmauer zusammen und rückten Richtung Fahrerlager ab. Irgendwas musste wohl passiert sein. Aber wir schauten nicht schlecht als in diesem Moment unsere Auto doch wieder vorbei fuhr. Kommando zurück. Peter kam nun wieder zu gewohnten Rundenzeiten an uns vorbei. Sekunden vor  dem Abwinken überquerte er die Ziellinie und er legte eine perfekte Runde hin. Startplatz 4 war der Lohn. Wir mussten nun das Auto für Rennen 1 am Nachmittag vorbereiten. Ein Ölverlust bereitete uns doch ein paar Sorgen. Aber wir schafften es ihn wieder abzudichten. Nun rollten wir zur Startaufstellung. Auf P4 startend ging es nun ins Gefecht. Peti verlor zwei Plätze in der ersten Kurve. Im Laufe des Rennens konnte er sich aber wieder auf die Ausgansposition zurück kämpfen und von seinen Verfolgern absetzen. Doch leider mussten wir beim Vorbeifahren schon die Zündaussetzer des Renners hören. Peti konnte keine vernünftigen Zeiten mehr fahren. Er verlor drastisch an Motorleistung und musste nun versuchen mit den Verfolgern zu kämpfen. Letztendlich rettete er einen 6. Platz ins Ziel. Da die Autos nach dem Rennen in den Parc Ferme gestellt werden müssen, warteten wir nun sehr gespannt auf eine Fehleranalyse. Nach der regulären Protestzeit holten wir nun unseren Ronny ins Zelt. Schnell wurde uns bewusst dass die Batterie der Grund  dafür war. Wir machten nun alles fertig für Q2.Am Abend schauten wir mit mehreren Rennfreunden das Länderspiel DEUTSCHLAND-SCHWEDEN bei uns im Zelt auf einer Leinwand an. Mit einem Sieg der deutschen Mannschaft ging es ins Bett. Am Morgen rollte die HAIGO-TW zur Qualifikation auf die Strecke. Wieder mal fuhr Peti ein paar langsame Runden. Nach dem obligatorischen Besuch in der Box sollte es ans Limit gehen. Doch leider wurde nichts daraus. In allen Runden wurde die gelbe Fahne geschwenkt. So mussten wir mit einem Platz 7 leben. Am Sonntagnachmittag fing es 30 Minuten vor dem Start mit regnen an. Nun montierten wir ganz schnell die Regenräder. Alle Tourenwagen fuhren mit dieser Reifenkombination in die Startaufstellung. Das Rennen wurde hinter dem Safety Car fliegend gestartet. Doch leider hatten das mehrere Fahrer vor uns nicht wirklich gut gemacht. So hatten die ersten zwei Autos einen riesigen Vorsprung zum Verfolgerfeld. Da die Strecke sehr nass war drehten sich einige Autos immer wieder. Peter hatte aber selbst Probleme den Renner auf dem Asphalt zu halten. Beim Anbremsen blieben ihn immer wieder die Vorderräder stehen. Des Öfteren war er auch weit über die Randsteine und musste so über die Wiese zurück auf den Kurs. Letztendlich mussten wir uns wieder mit einem sechsten Platz begnügen. Mehr ging nicht. Nun hoffen wir auf die Rennen in Poznan. Diese Strecke liegt unserem Auto  einfach viel besser.
 
 
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