Wochenendbericht - Groening Motorsport

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Wochenendbericht

Rennberichte > Saison 2019 > Brno
Es ging nun zum Saisonfinale in Richtung Autodrom BRNO. Die Anreise war diesmal  sehr stressig und zeitaufwendig. Um 13 Uhr ging die Reise zur Rennstrecke los. Um  21 Uhr standen wir dann endlich im Fahrerlager  in BRNO. Wir mussten nun im Dunklen unser Zelt aufbauen. Doch da sind wir schon so geübt, dass es für uns kein Problem mehr darstellt. Gegen 23 Uhr war dann alles fertiggestellt und nach dem Abendessen ging es langsam in Richtung Nachtruhe. Freitagvormittag machten wir nun unser Rennauto für das Freie Training fertig. Es ging dann zur Mittagszeit zum Freien Training auf die Rennstrecke. Peter  war mehrere Runden am Stück unterwegs. Dann kam er in die Boxengasse und bemängelte Geräusche am Auto. Wir brauchen dann das Training ab um diese Geräusche zu untersuchen. Schnell wurde der Fehler gefunden. Unser neuer Reifensatz von Pirelli hatte leicht andere Maße wie unsere Michelin Reifensätze. Wir konnten mit anderen Spurplatten den Fehler beseitigen. Am späten Nachmittag rollten dann die Tourenwagen zum Qualifying auf die Strecke. Unser Auto war dann ohne Störungen auf dem Kurs. Immer  wieder verbesserten die Autos bzw. deren Fahrer ihre Zeiten. Doch nach dem schwarz-weiß karierten Tuch stand unser Renner auf dem 3. Startplatz. Eine perfekte Voraussetzung für unsere Mission den dritten Platz in der Gesamtwertung zu erlangen. Am Samstagnachmittag wurde es dann wieder Ernst. Da es den ganzen Tag schon regnete, mussten wir die Regenräder ans Rennauto montieren. So ging es dann auch an den Start. Peter erwischte einen guten Start. Nur Rocco Berger konnte sich Ende Start-Ziel-Gerade durchschieben. Im Laufe des Rennens lagen wir dann auf der fünften Position. Nun kam es dann zum Rennentscheidenden Punkt.Rocco räumte den Zastava von Michael Krings mal wieder  ab. Rocco konnte weiter fahren. Michael Krings musste aber mit einer verbogenen Hinterachse aufgeben. Nun lagen wir wieder auf P4.Zwei Runden vor Schluss wurde dann für Rocco Berger (#56) eine DRIVE THROUGH Strafe für sein Manöver gegen Michael Krings verhängt. Doch Rocco beendete erst einmal sein Rennen ohne die Boxendurchfahrt. Somit kamen wir erst einmal auf P4 ins Ziel. Rocco Berger bekam dann in Nachgang eine 30 Sekunden-Strafe auferlegt. Somit rückten wir dann auf den Platz 3 im Rennen eins vor. Das spielte uns perfekt in die Karten. Wir waren sehr erfreut über unser Ergebnis. Von Platz drei gestartet und auf Platz drei ins Ziel. Nun machten wir uns Gedanken wie man im  Sonntagsrennen die 0,5 Sekunden pro Runde  zu Dieter Hoffmann aufschließen und mehr Distanz auf Rocco Berger bekommen könnte. Wir wechselten dann die Übersetzung des Getriebes um den Anschluss nach vorn schneller erreichen zu können. Am Sonntagmittag war alles in Richtung Gesamtplatz DREI fertig gestellt. Am Nachmittag fuhren dann die HAIGO-TOURENWAGEN zum Rennen zwei in die Startaufstellung. Wir waren guter Dinge da die Getriebeübersetzung nun viel besser passen musste. Das Rennen wurde gestartet. Peter kam wieder nicht ganz so schlecht weg. Nun passierte etwas Unfassbares. Am Monitor mussten wir dann mit ansehen wie Peter am schnellen Bergab Stück beim anbremsen das Auto verlor und geradeaus durch das Kiesbett  in die Leitblanken einschlug. Vorher flog noch das linke Vorderrad quer vom Rennauto ab. Nun war der Traum vom dritten Gesamtplatz ausgeträumt. Geschockt und ohne Information wie es  Peter geht standen wir an der Boxenmauer und müssten nun erst mal das Passierte sacken lassen. Langsam machte sich Ernüchterung  breit und wir begaben uns dann auf den Weg in Richtung Teamzelt. Nach langer Wartezeit kam dann der Abschlepper mit unserem Rennauto und unserem PETER ins Fahrerlager eingebogen. Peter war soweit ohne größere Blessuren .Das konnte man vom Rennauto nicht wirklich behaupten. Der Renner hatte kein linkes Vorderrad mehr dran. Die linke Fahrzeugfront war stark deformiert. Der gesamte Motorraum voller Kies. Der Achsschenkel  war komplett zerstört. Samt Bremsanlage. Ein Wunder dass  da nicht mehr passiert ist. Bei Tempo 180 keinen Bremsdruck mehr zu haben und dann als Passagier durchs Kiesbett und warten dass es irgendwann aufhört zu fahren bzw. zu rutschen? Das war Glück im Unglück. Peter ist nicht viel passiert. Das Rennauto ist reparabel. Nur leider wurden wir dann auf den 6. Platz der Gesamtwertung durchgereicht. Wir haben nun eine komplett abgerissene Bremsscheibe  und einen abgebrochenen Achsstumpf. Was zuerst eingetreten ist bleibt nur eine Vermutung. Aber Fakt ist  dass es mit der Bremse so nicht weiter gehen kann. Das war die 3. Komplette Vorderradbremse die wir in der Saison zunichte gemacht haben. Das Thema Sicherheit muss nun wieder in den Vordergrund gestellt werden. Aber das muss nun im Cup besprochen werden. Wir gratulieren DIETER HOFFMANN zum Cupsieg 2019!!!!!Es war eine sehr schöne Saison. Wir hatten keine Ausfälle mit unserem Rennauto. Nur ausgerechnet zum letzten Rennen, da wo es auf Alles ankam, passierte das Unfassbare. Jetzt schauen wir nach vorn. Die nächste Saison muss vorbereitet werden. Natürlich um ANZUGREIFEN!!!!!!!!
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